Gallardo (Philipp Schunicht)
Das ursprüngliche Grundmodell des Gallardo wurde 2003 auf dem Genfer Automobilsalonvorgestellt und seitdem bis 2008 gefertigt. Der Gallardo wurde als Einstiegsmodell für die Marke Lamborghini und als Konkurrenz zum Ferrari 360 konzipiert. Im Gegensatz zum 6,2-l-V12-Motor (426 kW) des 2001 eingeführten Schwestermodells Murcielago, das ca. 280 Milimeter länger, ca. 145 Millimeter breiter, ca. 30 Millimeter tiefer, 59 kW stärker, 21 kmh schneller, 2,4 Sekunden früher eine Geschwindikkeit von 200 km/h erreicht und ca. 84 000 Euro teurer ist, wurde der Gallardo mit einem kleineren 5-l-V10 (368 kW/500 PS) ausgestattet und erhielt auch keine, traditionell den Zwölfzylindermodellen vorbehaltenen,lamborghinitypischen Scherentüren. Der längs eingebaute Mittelmotor überträgt seine Kraft über einen hecklastigen Allradantrieb auf die Straße, wodurch sich der Gallardo von seinen mehrheitlich hinterradgetriebenen Konkurrenten unterscheidet. Das zweisitzige Coupé beschleunigt damit in vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 309 km/h. Der Kaufpreis beträgt ca. 160.000 Euro.
Wie bereits der Murciélago wurde auch der Gallardo vom belgischen DesignerLuc Donkerwolke entworfen, der für das Design beider Fahrzeuge 2003 mit dem red doc design ausgezeichnet wurde.
Gallardo Spyder
Die Roadstarvarianteb Gallardo Spyder wurde am 12. September 2005 auf der IAA 2005 vorgestellt und ist im Frühjahr 2006 in Produktion gegangen. Der Spyder ist mit einem elektrisch betätigten Stoffverdeck und dem 382 kW starken Motor des Gallardo SE ausgerüstet.
Gallardo Superleggera
Der Gallardo Superleggera ist eine gewichtsreduzierte, leistungsgesteigerte Variante des Gallardo-Coupés. Das auf dem Genfer Automobilsalon 2007 präsentierte Modell war ab März 2007 erhältlich. Nachdem die Fahrleistungen des 2008 vorgestellten, überarbeiteten Grundmodells (LP 560-4) die des Superleggera übertrafen, stellte Lamborghini die Produktion des Superleggera nach nur einem Jahr vorerst wieder ein - bis dahin verließen 172 Wagen das Werk in Sant’Agata. (Quelle: Wikipedia)